Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (kurz: AGB) gelten im Rahmen aller vertraglichen Beziehungen zwischen Topspeed Events GmbH (nachfolgend Veranstalter genannt) und dem Vertragspartner (nachfolgend Teilnehmer genannt).

2. Vertragsschluss

Der Vertrag zwischen Veranstalter und Teilnehmer kommt zustande, wenn der Veranstalter durch Auftragsbestätigung das Angebot des Teilnehmers, an der Vertragsveranstaltung teilzunehmen, annimmt. Es genügt der Versand der Auftragsbestätigung per E-Mail, eine Unterschrift ist nicht erforderlich.
Bitte beachten: Die Empfangsbestätigung, die unmittelbar nach Nennung automatisiert durch den Veranstalter erfolgt, in der um die Zusendung weiterer Informationen gebeten wird, ist nicht als Auftragsbestätigung im o.g. Sinne zu werten.
Mündliche Nebenabreden sind unwirksam, Mitarbeiter des Veranstalters sind auch nicht befugt, Nebenabreden mit Wirkung für den Veranstalter zu treffen.
AGB des Teilnehmers gelten grundsätzlich nicht, es sei denn, die AGB des Teilnehmers sind durch schriftliche individuelle Vereinbarung mit dem Veranstalter in den Vertrag einbezogen worden.

3. Leistungsverpflichtung des Veranstalters

Der Veranstalter führt Fahrveranstaltungen durch, an welchen die Teilnehmer mit ihren eigenen straßenzugelassenen Pkws teilnehmen.
Die Veranstaltungsbeschreibung auf der Homepage (www.topspeed-events.de) wird Vertragsbestandteil.

4. Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr ist bis spätestens 14 Tage nach Erhalt der Auftragsbestätigung vom Teilnehmer an den Veranstalter zu zahlen.
Wird die Teilnahmegebühr nicht rechtzeitig i.S.v. Satz 1 (14 Tage nach Versand der AB) gezahlt, maßgebend ist der Zeitpunkt des Eingangs der Zahlung auf dem Girokonto des Veranstalters, erlischt die Leistungsverpflichtung des Veranstalters gegenüber dem Teilnehmer.
Ist der Teilnehmer Verbraucher, so gilt Satz 2 nicht. Gegenüber dem Verbraucher ist der Veranstalter berechtigt, die Zahlung der Teilnehmergebühr binnen einer Frist von einer Woche anzufordern. Nach ganz oder teilweise fruchtlosem Ablauf dieser Einwochenfrist ist der Veranstalter gegenüber dem Verbraucher berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und Schadensersatz wegen Nichterfüllung zu fordern.

Schadensersatzansprüche gegenüber dem Veranstalter sind für die Fälle ausgeschlossen, in denen der Veranstalter die Leistungen gegenüber dem Teilnehmer wegen nicht rechtzeitiger (14-Tages-Frist) Entrichtung der Teilnahmegebühr nicht erbringt.

5. Stornierung

Dem Teilnehmer steht das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Kauf zu.

6. Widerruf durch den Verbraucher – Teilnehmer –

Ist der Teilnehmer Verbraucher i.S.d. BGB stehen ihm die Widerrufsrechte nach dem BGB zu.

Sollte ein Widerrufsrecht nach dem BGB dem Grunde nach bestehend sein, beträgt die Widerrufsfrist 14 Tage gerechnet ab Eingang der Auftragsbestätigung beim Teilnehmer.

Der Widerruf ist nur wirksam, wenn er schriftlich gegenüber dem Veranstalter rechtzeitig i.S. o.g. Regelung erklärt wird.

Erfolgt wirksamer Widerruf eines Verbrauchers nach o.g. Regelung, hat der Veranstalter empfangene Zahlungen an den Teilnehmer zurückzuerstatten.

7. Teilnahmebedingungen

Der Teilnehmer darf nur mit gültiger Fahrerlaubnis i.S.d. StVG, der StVO und der StVZO an der Veranstaltung teilnehmen. Der Teilnehmer versichert, dass er eine im Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland anerkannte Fahrerlaubnis besitzt.
Der Teilnehmer ist verpflichtet, seinen gültigen Führerschein, während der gesamten Veranstaltung bei sich zu führen, damit jederzeit die Vorlage desselben möglich ist. Der Teilnehmer ist verpflichtet, seinen Führerschein auf Aufforderung des Veranstalters oder seiner Mitarbeiter vorzuzeigen. Der Veranstalter ist berechtigt, eine Kopie des Führerscheins anzufertigen und zur Akte zu nehmen. Der Veranstalter verpflichtet sich, diese Kopie zu löschen spätestens zwei Jahre nach Beendigung der Veranstaltung. Während der gesamten Veranstaltung gelten die StVG, die StVO und die StVZO.
Die Teilnahme setzt desweiteren voraus, dass das vom Teilnehmer geführte Fahrzeug verkehrssicher und zum Straßenverkehr zugelassen ist. Bei getrennten Gruppen für nicht straßenzugelassene Fahrzeuge muss sich das Fahrzeug in einem technisch einwandfreien Zustand befinden. Der Veranstalter behält sich das Recht vor dies bei begründetem Verdacht durch den technischen Service überprüfen zu lassen.

8. Ausschließungsrecht des Veranstalters

Der Veranstalter ist berechtigt, Teilnehmer in folgenden Fällen von der Veranstaltung auszuschließen:

 der Teilnehmer verfügt nicht über eine gültige Fahrerlaubnis i.S. o.g. Regelung
 der Teilnehmer kann seinen Führerschein nicht vorlegen
 führt der Teilnehmer ein Fahrzeug in die Veranstaltung, dessen Halter er nicht ist, kann er von der Veranstaltung ausgeschlossen werden, wenn er keine schriftliche Erklärung des Halters vorlegt, dass dieser (Halter) wegen Schäden am Fahrzeug, die während der Veranstaltung, gleich aus welchem Grunde entstehen könnten, gegenüber dem Veranstalter keine Schadensersatzansprüche geltend machen wird (Verzichtserklärung des Halters)
 wenn der Teilnehmer ein Fahrzeug führt, das nicht verkehrssicher ist, nicht zum Straßenverkehr zugelassen ist,
 gefährdet ein Teilnehmer die Sicherheit während der Veranstaltung ist er von dieser (Veranstaltung) auszuschließen
 wird durch den Teilnehmer das Ansehen des Veranstalters verunglimpft, kann er von der Veranstaltung ausgeschlossen werden
 aus wichtigem Grund ist der Ausschluss des Teilnehmers stets berechtigt
 erfüllt das Fahrzeug des Teilnehmers nicht die öffentlichen Voraussetzungen – dies gilt auch für Lärmbegrenzungen (130dba am Nürburgring), insbesondere auch Lärmbegrenzungen, die der Streckenbetreiber (= Streckengeber) vorgibt -, kann der Teilnehmer an der Veranstaltung mit diesem Fahrzeug ausgeschlossen werden.

Wird ein Teilnehmer von der Veranstaltung aus o.g. Gründen ausgeschlossen, bleibt er zur Entrichtung der Teilnahmegebühr verpflichtet, kann er eine etwaig bereits entrichtete Teilnahmegebühr vom Veranstalter nicht zurückfordern.

9. Haftung des Veranstalters

Der Veranstalter haftet den Teilnehmern für die Zurverfügungstellung einer für den Teilnahmezweck geeigneten Strecke. I.ü. haftet der Veranstalter gegenüber dem Teilnehmer nicht!

I.ü. haftet der Veranstalter nicht für Personen- und Sachschäden, die während der Veranstaltung entstehen. Die Teilnehmer untereinander sind berechtigt und verpflichtet, die Schadensverursachung zu klären und im Verhältnis Teilnehmer zu Teilnehmer Ansprüche ggfls. auch gerichtlich geltend zu machen.

Die Haftung des Veranstalters ist in jedem Falle, soweit gesetzlich zulässig, auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.

10. Haftung des Teilnehmers

Der Teilnehmer haftet für von ihm verursachte Schäden gegenüber dem Veranstalter.
Zu Gunsten des Veranstalters greift auch die Gefährdungshaftung.

11. Ansprüche der Teilnehmer untereinander

Die Teilnehmer untereinander, die an einem Schadensereignis beteiligt sind, sind berechtigt, in Bezug auf die Schadensverursachung andere Teilnehmer in Anspruch zu nehmen und auch gerichtliche Maßnahmen gegen andere Teilnehmer zu ergreifen.

12. Startnummer Transponder

Der Teilnehmer ist verpflichtet, seine Startnummer und den Transponder an den vom Veranstalter vorgegebenen Stellen am Fahrzeug anzubringen und für die Dauer der Veranstaltung dort zu belassen.
Der Teilnehmer hat die Gurt- und Helmpflicht während der gesamten Veranstaltung zu beachten und zu erfüllen, der Teilnehmer ist ferner verpflichtet, den Weisungen des Veranstalters und dessen Mitarbeiter Folge zu leisten.

13. Foto und Videoaufzeichnung/Veröffentlichung derselben

Der Teilnehmer ist damit einverstanden, dass der Veranstalter Foto- und Videoaufnahmen von der Veranstaltung aufnimmt und diese zu Werbezwecken nutzt und veröffentlicht. Der Teilnehmer erklärt hiermit sein Einverständnis-

Der Teilnehmer ist ferner damit einverstanden, dass der Veranstalter Foto- und Videoaufnahmen an Dritte weiterleitet, die an der Veranstaltungsdurchführung beteiligt waren.

14. Rücktrittsrecht des Veranstalters

Der Veranstalter ist berechtigt, von der mit dem Teilnehmer geschlossenen Vereinbarung zurückzutreten bis 14 Tage vor dem geplanten Veranstaltungsbeginn.

Im Falle des Rücktritts ist der Veranstalter verpflichtet, den Teilnehmern die bis dahin gezahlte Teilnehmergebühr zurückzuzahlen, Schadensersatzverpflichtungen des Veranstalters bestehen nicht.

15. Veranstaltung undurchführbar aus vom Veranstalter
nicht zu vertretenen Gründen

Ist die Veranstaltung undurchführbar aus Gründen, die der Veranstalter nicht zu vertreten hat – dies gilt insbesondere bei höherer Gewalt z.B. Witterung -, ist der Veranstalter lediglich verpflichtet, die Teilnahmegebühr zurückzuzahlen.

Ist die Veranstaltung aufgrund höherer Gewalt (Witterung, insbesondere Eisbildung oder ähnlicher Umstände) am Veranstaltungstage nicht durchführbar, ist der Veranstalter berechtigt, entweder die Veranstaltung wegen Undurchführbarkeit abzusagen oder die Veranstaltung zeitlich zu verschieben.

Sagt der Veranstalter die Veranstaltung ab, ist er, der Veranstalter, lediglich verpflichtet, die bereits gezahlte Teilnahmegebühr an den Teilnehmer zurückzuzahlen, Schadensersatzverpflichtungen des Veranstalters bestehen nicht.

Macht der Veranstalter von diesem Recht der zeitlichen Verschiebung Gebrauch, bleiben die Vertragsverhältnisse i.ü. zwischen Veranstalter und Teilnehmer unberührt. In diesen Fällen hat der Teilnehmer kein Recht die Teilnahmegebühr vom Veranstalter zurückzufordern.

Sollte eine begonnene Veranstalter aufgrund eines Unfalls oder anderer Gründe, die der Veranstalter nicht zu vertreten hat, abgebrochen werden, ist der Veranstalter weder zur Leistung von Schadensersatz, noch zur Rückzahlung der Teilnahmegebühr verpflichtet.

16. Begleitpersonen

Der Teilnehmer versichert, dass seine Begleitpersonen, die über seine Buchung an der Veranstaltung des Veranstalters teilnehmen, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Veranstalters gelesen und akzeptiert haben.

17. Verjährung

Ansprüche des Teilnehmers gegenüber dem Veranstalter verjähren binnen 6 Monaten gerechnet ab dem Zeitpunkt des Entstehens des jeweiligen Anspruchs.

18. Fotos und Videos

Der Veranstalter erstellt während der Veranstaltung Foto- und Videomaterial oder lässt dies durch Dritte erstellen. Das Material wird für Werbezwecke des Veranstalters verwendet. Persönlichkeitsrechte bleiben gewahrt. Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, wenn er dieser Verwendung nicht vor der Veranstaltung schriftlich widerspricht.

19. Alternative Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO und § 36 VSBG

Die Europäische Kommission stellt unter https://ec.europa.eu/consumers/odr eine Plattform zur OnlineStreitbeilegung (OS) bereit. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) sind wir nicht verpflichtet und auch nicht bereit.

20. Allgemeine Klausel

Das Vertragsverhältnis zwischen Veranstalter und Teilnehmer unterliegt ausschließlich deutschem Recht. Zwischen Veranstalter und Teilnehmer wird als Gerichtsstand Bonn vereinbart, dies gilt nur, soweit der Teilnehmer nicht als Verbraucher zu qualifizieren ist.

Gerichtsstand ist Bonn.

Sollte eine der vorstehenden Regelungen unwirksam sein, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen hiervon unberührt. Die in Wegfall getretene Regelung wird ersetzt durch eine wirksame Regelung, die Sinn und Zweck der in Wegfall getretenen am nächsten kommt.