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Ein Ami als Sportwagen?

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Dodge Challenger SRT 8 Test

Taugt ein Dodge Challenger SRT8 als ernsthafter Sportler in Alltag und auf der Strecke? Wir haben ein Ründchen gedreht.

 

Zunächst ein Warnhinweis: Wenn Sie ein Leisetreter sind, jemand, der gerne unauffällig schnell unterwegs ist, dann ist ein Dodge Challenger definitiv das falsche Auto. Unauffällig ist er nämlich überhaupt nicht – und schnell auch nicht wirklich. Aber der Reihe nach. Als Fast and Furious-Titelauto erwartet den Fahrer ja doch einiges: Mit beinahe 500 PS stellt der SRT8 so ziemlich das Maximum in Sachen Saugmotor-Leistung aus Amerika da – wiegt aber zeitgleich auch etwa 1,9 Tonnen. 6,4 Liter Hubraum sorgen für massig Schub, insbesondere in Kombination mit sehr guten Reifen, sonst dreht das Drehmoment-Monster noch bis in Gang Nummer vier kräftig durch. Anders ausgedrückt: Burnouts machen war noch nie so leicht. Auf der Geraden bleibt der Challenger seinem Film-Erbe auch treu, bis Tempo 270 bleibt der Leistungs-Dino souverän dabei. In Kurven verhält es sich dagegen anders: Wer nicht permanent den Asphalt tätowieren möchte, dem bleibt nur ein sehr sanfter Druck aufs Gas, und der fade Beigeschmack einer stark wankenden Karosserie.

Selbst die Brembo Bremsanlage hat gegen das 1,9 Tonnen Monster leider keine Chance. Wer den SRT 8 auf der Rennstrecke fahren möchte und nicht nach 3 Runden mit krummen Scheiben und einem weichen Pedaldruck die Box ansteuern möchte, muss sich in Sachen Bremse eine Alternative überlegen. Überrascht waren wir von der doch recht guten Verarbeitung. Im Gegensatz zu einem Camaro SS wartet der Challenger mit einem belederten Armaturenbrett und einer soliden Materialauswahl auf.

Bleibt dem Dodge aber noch die Paradedisziplin: Dieser Hüftschwung im Rückspiegel, der böse Blick, der große Sound-Auftritt: Bei kaum einem anderen Fahrzeug werden so viele Smartphone-Kameras an jeder Tankstelle oder am Brünnchen des Nürburgrings gezückt. Und ganz ehrlich – der Blick eines 911er-Piloten, wenn die Handykameras einfach über Ihn hinweg auf den Challenger gerichtet werden – das hat doch auch was, wenn man es mag.

 

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